Jan 16
Vandalismus
icon1 Karl Moog | icon2 Allgemein | icon4 16. Januar 2010| icon3Keine Kommentare »

Im Schutz der Dunkelheit haben sie wieder Ihre Stärke gezeigt.
In den ersten Januarnächten dieses Jahres ist der Weihnachtsbaum auf dem Backesplatz, die Weihnachtsbeleuchtung am Brunnen in der Hauptstraße und die Weihnachtsbeleuchtung in den Grünanlagen am Hofgarten/Friedhof, von unbekannten Tätern schwer beschädigt worden. Die kompletten Beleuchtungsanlagen wurden Opfer blindwütigem Aktivismus.
Es ist ein Schaden von rund 400,00 Euro zu beklagen.
Sachdienliche Hinweise nimmt der Unterzeichner entgegen.

Karl Moog, Ortsbürgermeister

Jan 3

Im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Pfalzfelder Gemeinderates standen die Forstwirtschaftpläne 2010 und 2011. Ortsbürgermeister Karl Moog konnte neben Revierleiter Steffen Fromm, einen eher seltenen Gast in Pfalzfeld, den Leiter des Forstamtes Boppard, Dr. Gerd Loskant, begrüßen. Ausführlich berichteten die Forstfachleute über die waldbauliche Entwicklung im Gemeindewald. Die Vorgaben der Forsteinrichtung waren ebenso Thema wie die starke Beeinträchtigung des Holzmarktes durch die Orkane Kyrill und Emma.

Besorgt zeigten sich die Förster über die fast 25 % Nachfrage- und Preiseinbrüche im Nadelholzbereich, den „Brotbäumen“ vieler Vorderhunsrückgemeinden. Der sich seit Jahren abzeichnenden Klimaveränderung trägt man in Pfalzfeld in besonderer Weise Rechnung. Bereits vor knapp 70 Jahren wurde bei der Wiederaufforstung eines rund 90 Hektar großen „Kriegsentschädigungschlages“ penibel darauf geachtet, dass vielfach die kaum trockenresistente Fichte durch die Douglasie ersetzt wurde. Heute kann man auf hiebreife Douglasien zurückgreifen, was wiederum den Forsthaushalt spürbar entlastet.

Auch zukünftig ist beabsichtigt möglichst auf die Fichte zu verzichten. Statt dessen sollen die Ersatzbaumarten Douglasie, Wärme liebenden Laubhölzer wie Eiche  und diverse Wildobstarten (Elsbeere) in den Boden gebracht werden. Abschließend wies der Forstmeister darauf hin, dass sich Holz immer mehr zu einem wertvollen (regenerativen) Rohstoff entwickelt habe mit dem positiven Effekt, dass der Wald
kurz- bis mittelfristig zu einem wichtigen Renditeobjekt avanciere. Nachdem in den Jahren 2006 bis 2009 insgesamt gut 30.000,00 € waldwirtschaftliche Gewinner erzielt  wurden, ist auch für die Forstwirtschaftsjahre 2010 und 2011 mit einem Plus in Höhe von 7.000,00 € zu rechnen.

Wie bereits in den Jahren 2008 und 2009, verzichtete der Gemeinderat im Jahre 2010 ebenfalls auf eine Erhöhung der Brennholzpreise. Dem Vorschlag der Forstverwaltung, hinsichtlich der Neuabgrenzung der „Reviere“, wurde zugestimmt.

(Forstwirtschaft-Bericht 2010/2011)