Industriestraße feierlich eingeweiht

Infrastrukturausbau in Pfalzfeld fertiggestellt. Der Verkehr kann rollen.
Der Vollausbau der Industriestraße im Industriegebiet „Unter den Layen“ ist abgeschlossen. Zur offiziellen Verkehrsfreigabe am 9. November 2011 waren Gemeinderat, Planer, Anlieger und Kommunalpolitiker gekommen. Mehr als eine halbe Million Euro sind in den vergangenen Monaten verbaut worden, um den wichtigen Gewerbestandort Pfalzfeld in der Verbandsgemeinde Emmelshausen zu optimieren. Die 40 Jahre alte Straße war in die Jahre gekommen. Die starke Beanspruchung durch den Schwerlastverkehr und eine relativ schlechte Bausubstanz machten den Ausbau unumgänglich. Gleichzeitig nutzte die Verbandsgemeinde die Straßenöffnung, um den Mischwasserkanal zu erneuern. Wenn das Bauloch schön geöffnet ist, dann sollte auch die Versorgung des Industriegebietes mit Erdgas gewährleistet sein, dazu wurden jetzt alle Voraussetzungen geschaffen. Gleichzeitig wurden Lehrrohrer durch den Straßengraben im Industriegebiet gelegt, um in den kommenden Jahren den Internetanschluss zu verbessern.
Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Gemeinde Pfalzfeld 50 000 Euro in die Straßensanierung investiert. Allerdings musste jetzt die große Lösung her, die nicht preiswert war. Rund 400 000 Euro wurden verbaut, wie Planer Bertil Mensebach bei der Verkehrsfreigabe kund tat. Mit 60 000 Euro beteiligte sich das Land Rheinland-Pfalz aus dem Investitionsstock am Ausbau. Belastet wurde auch der Haushalt der Verbandsgemeinde, die für die Erneuerung des Kanalsystems tief in die Tasche griff – mit 200 000 Euro.
Die beiden Bürgermeister Karl Moog (Pfalzfeld) und Peter Unkel (Verbandsgemeinde) bedankten sich bei den Anliegern für ihr Verständnis während der Bauphase. „Wenn auch Ausbaubeiträge auf die Gewerbetreibende zukommen, so ist die Straße jetzt wieder in einem guten Zustand“, wünschten Moog und Unkel dem Gewerbegebiet und seinen Anliegern gute Geschäfte.
Damit das Industriegebiet jetzt auch nachts gut beleuchtet ist, wurde es mit neuen LED-Leuchtköpfen ausgestattet. Mit 67 Watt produzieren die neuen Leuchtköpfe so viel Licht wie 380 Geburtstagskerzen und haben eine Lebensdauer von ungefähr 50 000 Betriebsstunden. 40 Prozent Energie wird mit den neuen Modellen, von denen ein Teil der Stromversorger RWE sponsorte, eingespart, wie es hieß. (Rhein-Hunsrück-Zeitung 15.11.2011).

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