Jun 18

18. Juni 2008: Einweihung der keltischen Gedenkstätte

Am 18.06.2008 wurde die „Keltische Erlebnis- und Erinnerungsstätte“ Ihrer Bestimmung übergeben. Im Rahmen der EU-Förderung LEADERplus war es der Ortsgemeinde Pfalzfeld möglich, eine „Keltische Erlebnis- und Erinnerungsstätte“ am altern Bahnhof in Pfalzfeld, unmittelbar am „Schinderhannesradweg“, zu errichten.
Im Jahre 1640 hat man die keltische Säule von Pfalzfeld auf dem alten Friedhof in Pfalzfeld gefunden. Im Volksmund wird sie „Flammensäule“ genannt. Ihre Höhe beträgt 1,48 m. Sie wird von der Fachwelt als der wichtigste keltische Steinzeuge nördlich der Alpen bezeichnet. Seit dem Jahre 1938 befindet sie sich im rheinischen Landesmuseum in Bonn. Ein Originalabdruck ist auf dem „Backesplatz“ in der Ortsmitte von Pfalzfeld zu bewundern. Nunmehr wurde die Säule in ihrer ursprünglichen Größe (3,50 m.), als Mittelpunkt der Erlebnis- und Erinnerungsstätte aufgestellt.

Mai 4

Mai 2008: Keltische Erinnerungsstätte

In der Nähe des alten Pfalzfelder Bahnhofs entsteht eine keltische Erinnerungs- und Erlebnisstätte mit einer über 3 Meter hohen Nachbildung der Pfalzfelder Flammensäule. Der frühkeltische Obelisk steht erhöht auf einem Erdhügel und wird ergänzt durch Schautafeln und Sitzbänke. Die Erlebnisstätte entsteht unmittelbar am Schinderhannesradweg und läd Radler und Spaziergänger zur Besichtigung und zum Verweilen ein.
Die Rekonstruktion der Pfalzfelder Flammensäule erfolgt in Originalgröße der gesamten keltischen Stele. Erhalten und seit 1938 im Landesmuseum in Bonn zu besichtigen, ist lediglich noch der untere Teil, der auch das Pfalzfelder Wappen schmückt. Weitere Informationen über die Pfalzfelder Flammensäule finden Sie unter „Geschichte“.
Die Errichtung der keltischen Gedenkstätte wurde ermöglicht durch großzügige Zuschüsse im Rahmen des EU-Programms LEADERplus.
Die Erlebnisstätte befindet sich in unmittelbarer Entfernung zum Pfalzfelder Bahnhof. Dieser bietet neben freundlicher Bewirtung auch die Möglichkeit, in einem der Schlafwaggons zu übernachten. Insgesamt stehen 50 Schlafmöglichkeiten und ein Speisewagen zur Verfügung.

Jan 2
Geschichte erleben.
icon1 Karl Moog | icon2 Allgemein | icon4 2. Januar 2007| icon3Keine Kommentare »

02.01.2007: Geschichte erleben.
Auf den Spuren der Kelten.

Unmittelbar am Schinderhannesradweg ( auf der Trasse der ehemaligen Eisenbahnstrecke Boppard – Simmern) in der Nähe des alten Pfalzfelder Bahnhofes wird eine Erinnerungs- und Erlebnisstätte mit einer über drei Meter hohen Nachbildung des Pfalzfelder Obelisken, im Volksmund Flammensäule genannt, entstehen. Die Rekonstruktion der Säule soll deutlich erhöht auf einen entsprechend gestalteten Erdhügel gesetzt werden. Sitzbänke und Schautafeln ergänzen das Ensemble.
Auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Bahnhofsgelände stehen Schlafwaggons mit insgesamt 50 Schlafplätzen, sowie ein Speisewagen, zur Verfügung. Insbesondere Jugendliche und Schüler nutzen -seit Jahren- das attraktive Angebot. Hier dürften sich sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten ergeben und zu einer erheblichen Aufwertung des touristischen Angebotes führen. Auch Schulklassen aus der näheren Region können dann über den „Radweg“ die neue Erinnerungs- und Erlebnisstätte per Tagesausflug hervorragend erreichen.

Flammensäule

Flammensäule

Ausführliche Informationen gibt es unter der Telefonnummer 06747/121-10.
Karl Moog, Ortsbürgermeister.

Apr 13
Die keltische Flammensäule
icon1 Karl Moog | icon2 Allgemein | icon4 13. April 2006| icon31 Kommentar »

13.04.2006: Die keltische Flammensäule
Das uralte Steindenkmal von Pfalzfeld im Hunsrück

Zu den kostbarsten vorgeschichtlichen Denkmälern im Mittelrheingebiet gehört das uralte Steindenkmal von Pfalzfeld im Vorderhunsrück. Es gibt einen guten Einblick in den Kunststil, der damals an den Höfen der Kleinfürsten gepflegt wurde. Nach Darstellung und Form gehört der Pfeiler in den kultischen Bereich, wenn auch seine Deutung im einzelnen noch nicht gelungen ist. Das aus Buntsandstein gefertigte Denkmal wurde 1649 von dem hessischen Geschichtsschreiber Winkelmann auf dem Pfalzfelder Friedhof zwischen Dornen, Disteln und Gesträuch gefunden.
Es wurde zunächst als römisches Monument gedeutet. Auf einem im Ansatz erhaltenen säulenförmigen Schatz steht ein heute noch 1,20 hoher viereckiger Obelisk, der oben abgebrochen ist. Nach alten Angaben soll er eine Bekrönung in Gestalt eines menschlichen Kopfes besessen haben. Die vier mit Seilmuster gegeneinander abgrenzenden Hauptflächen des Steines sind in völlig übereinstimmender Art mit Reliefschmuck versehen. Im Mittelpunkt der Darstellung steht jeweils ein menschlicher Kopf, umgeben von geschwollenen, tropfenförmigen Gebilden, sowie spiral- und palmettenartigen Ornamenten. Die stilistischen Merkmale sind für frühkeltische Kunst (400 v. Chr.) typisch.

Säule auf dem Dorfplatz

Säule auf dem Dorfplatz

Das Original der keltischen Säule befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Eine Kopie schmückt seit dem Jahre 1993, aus Anlaß der 1100-Jahrfeier der Gemeinde Pfalzfeld, als Wahrzeichen die Ortsmitte.

Tafel an der Säule

Tafel an der Säule

Weitere Informationen zur keltischen Flammensäule finden Sie unter dem Link „Geschichte„.

Dorfplatz Pfalzfeld

Dorfplatz Pfalzfeld

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