Zentrale Enthärtung des Trinkwassers?

Das Ergebnis der Kundenbefragung zur zentralen Enthärtung des Trinkwassers liegt vor. Leider haben sich nur 53,74 % (16.269 von 30.274) der Kunden an der Abstimmung beteiligt. Diese haben sich mit 55,9 % (9.094 von 16.269) für die zentrale Enthärtung ausgesprochen. Verbandsvorsteher Thomas Bungert und Werkleiter Ludwig Schuh sehen dies als Auftrag, den Gremien die Inangriffnahme des Projektes vorzuschlagen.
Ein entsprechender Beschlussvorschlag wird für die nächste Sitzung des Werkausschusses und der Verbandsversammlung vorbereitet. In den voraussichtlich im Mai stattfindenden Sitzungen wird dann zunächst über eine Auftragserteilung zur Erstellung eines Vorentwurfes entschieden. In diesem Planungsschritt wird u.a. das Verfahren festgelegt werden, mit dem die Enthärtung erfolgen soll. Nach dem Ergebnis der vorab erstellten Studie wird eine Nanofiltration favorisiert.
Für diese grundlegenden Planungen und die Vorabstimmung mit der Genehmigungsbehörde werden voraussichtlich ca. 6 Monate benötigt. Weitere 12 bis 18 Monate werden die darauf folgende Entwurfs- und Genehmigungsplanung, das Genehmigungsverfahren und die Ausschreibung erfordern. Als Bauzeit ist etwa der gleiche Zeitraum zu veranschlagen, so dass die Fertigstellung frühestens im zweiten Halbjahr 2018 zu erwarten ist. Eine nicht kalkulierbare Zeitverzögerung kann sich aus der erforderlichen Verlegung einer ca. 2 km langen Abwasserleitung zum Rhein ergeben, da hierfür die Zustimmung vieler privater Grundstückseigentümer erforderlich ist.

Quelle: Amtsblatt Emmelshausen

Abstimmungsergebnis

Quelle: Amtsblatt Emmelshausen

 

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